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Wie entsteht Muskelmasse?

Wenn Fitnesstrainer oder entsprechende Broschüren davon sprechen, dass Muskeln durch Training entstehen, so ist dies anatomisch gesehen eigentlich falsch. Muskelstränge und –fasern sind als Anlage ohnehin im menschlichen Körper vorhanden, da dieser ansonsten zu keiner Bewegung fähig wäre. Worauf es beim Training ankommt, ist folglich nicht das Herausbilden von neuen Muskeln (bis heute ist wissenschaftlich umstritten, ob dies überhaupt möglich wäre), sondern das Wachstum bereits vorhandener Muskelfasern.

Muskeln haben die Tendenz sich den Umständen anzupassen, innerhalb derer sie ihr Dasein im menschlichen Körper erleben. Da sie den Körper bei der Leistungsfähigkeit unterstützen, müssen sie sich den Anforderungen anpassen. Im Klartext bedeutet dies: Wenn ein Mensch sich nicht oder nur sehr wenig bewegt, haben die Muskeln keinen Grund zu wachsen, sondern schrumpfen im Gegenzug noch. Ein Mensch, der sich hingegen permanent bewegt und seinen Körper und seine Muskelkraft belastet, animiert die eigenen Muskeln zum Wachstum, damit die konkrete Belastung für den Körper immer leichter zu bewältigen wird.

Das Muskelwachstum hängt dementsprechend unmittelbar mit einem bestimmten Reiz zusammen, der an den Muskel geleitet wird. Dieser Reiz entsteht bei einer Belastung des Muskels, die nicht nur stark genug ist, sondern auch in möglichst regelmäßigen Abständen erfolgt, sprich auf Dauer ausgelegt ist. Wer durch das eigene Training die Muskelmasse erhöhen möchte, der sollte dementsprechend nicht nur darauf achten regelmäßig, sondern auch ausreichend intensiv zu trainieren. Wer zwar dreimal in der Woche ein Training absolviert, dabei aber zu leichte Übungen oder Gewichte zur Hand nimmt, darf sich nicht wundern, wenn die Erfolge ausbleiben. Dasselbe gilt für jemanden, der nur einmal in der Woche trainiert, dafür aber bis an die eigenen körperlichen Grenzen geht. Bei beiden Trainingsvarianten wird der intendierte Wachstumsreiz auf Dauer ausbleiben – die Muskelmasse wächst demnach nicht an, sondern verharrt dagegen höchstwahrscheinlich auf demselben Niveau.

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