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Was sollten Sportgetränke leisten?

Spezielle Sportgetränke sollen dabei helfen den Flüssigkeitsmangel, der während der sportlichen Aktivität entsteht, möglichst schnell und ohne Verluste wieder auszugleichen. Die Temperatur des Getränks, der Kohlensäuregehalt sowie die Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe können dabei eine entscheidende Rolle spielen. Gekühlte Getränke sollten im Optimalfall eine Temperatur von fünf Grad Celsius nicht unterschreiten, da sie dem Körper ansonsten zu viel Wärme entziehen. Die Folge ist eine erneute Anstrengung des Organismus, der versuchen muss, diesen Wärmeverlust auszugleichen.

Hinsichtlich des Kohlensäuregehalts entscheidet selbstverständlich der individuelle Geschmack. Gleichzeitig sollte allerdings bedacht werden, dass Getränke mit Kohlensäure den Magen meist künstlich aufblähen. Die Folge kann sein, dass trotz eines Flüssigkeitsmangels nicht ausreichend viel getrunken wird, weshalb im besten Fall verstärkt auf Getränke ohne Kohlensäure gesetzt werden sollte.

In Bezug auf die Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe kann in erster Linie zwischen isotonen, hypotonen und hypertonen Getränken unterschieden werden. Die Eigenschaften hyperton, hypoton und isoton beziehen sich auf die Aufnahmegeschwindigkeit der Flüssigkeit im Dünndarm. Bei hypotonen und isotonen Getränken findet diese Aufnahme sofort statt, wohingegen sie bei hypertonen Getränken nur verzögert erfolgt. Für sportliche Betätigungen sind dementsprechend isotone und hypotone Getränke besonders gut geeignet. Um an dieser Stelle noch etwas stärker ins Detail zu gehen, lässt sich feststellen, dass der Unterschied zwischen den drei Getränketypen in erster Linie mit ihrer Osmosefähigkeit zusammenhängt. Ein hoher Zuckergehalt beispielsweise behindert die Osmosefähigkeit und sorgt dafür, dass das Getränk in einem ersten Schritt zunächst verdünnt werden muss, bevor es ins Blut gelangen kann.

Als hypotonische Getränke sind in erster Linie Wasser, aber auch Tomatensaft und alkoholfreies Bier sowie Kräuter- und Früchtetees zu nennen. Wer den Flüssigkeitsverlust nach dem Sport ausgleichen möchte, greift dementsprechend im besten Fall zu einem dieser Getränke. Zu den isotonen Getränken zählen Apfelschorle aber auch die sogenannten Isogetränke. Diese sind exakt auf die Bedürfnisse von Sportlern angepasst und versorgen den Körper zusätzlich mit verschiedenen trainingsrelevanten Vitaminen und Mineralstoffen.  Hypertone Getränke wie beispielsweise Fruchtsäfte, Limonaden oder Malzbier sind dagegen weniger gut geeignet, um den Wasserhaushalt während des Trainings im Gleichgewicht zu halten. Zusätzlich sind sie häufig mit verschiedenen Zuckern, Geschmacksverstärkern oder Farbstoffen belastet. Dementsprechend sollten während des Sports von diesen Getränken lieber die Finger gelassen werden, auch wenn die Marketingbranche oftmals etwas anderes verspricht.

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